Zur neuen Saison: Max Horner kommt – Jaris Tobeler verlässt die HSG
Die HSG Nordhorn-Lingen nimmt zur kommenden Spielzeit eine weitere Veränderung im rechten Rückraum vor: Neben dem aus Lingen stammenden Johannes Thiel von den Jungrecken aus Hannover-Burgdorf wird Linkshänder Max Horner vom TV Großwallstadt die Linkshänder-Position im Rückraum besetzen. Der Reihe nach:
Jaris Tobeler wird den Verein verlassen. Der 25-Jährige, der vor der Saison vom Drittligisten Flensborg gekommen war, hat sich seitdem als leistungsstarker und spielintelligenter Backup für Frieder Bandlow bewährt. In sämtlichen Partien hat er den Topscorer engagiert und zuverlässig entlastet und vertreten. Mit bislang erzielten 35 Treffern hat er seine Torgefahr unter Beweis gestellt sowie in Abwehr und Angriff mit Leidenschaft und Emotion überzeugt.
Wir bedanken uns herzlich bei Jaris Tobeler für seinen Einsatz, seine Energie und seine Loyalität im Trikot der HSG Nordhorn-Lingen. Mit seiner professionellen Einstellung, seiner Verlässlichkeit sowie seinem mannschaftsdienlichen Auftreten hat er sich in kurzer Zeit großen Respekt innerhalb des Teams und des Umfelds erarbeitet. Für seine weitere sportliche und persönliche Zukunft wünschen wir ihm nur das Beste und sind überzeugt, dass sein Weg weiterhin erfolgreich verlaufen wird.
Max Horner, 27 Jahre alt und gebürtiger Augsburger, verstärkt die HSG zur neuen Saison. Mit Fürstenfeldbruck stieg er 2020 in die 2. HBL auf und arbeitete während seiner vier Jahre beim TuS parallel in seinem Beruf als Polizist. Nach seinem Wechsel 2022 zum VfL Lübeck-Schwartau erhielt er im Rahmen der Sportförderung von der Bayerischen Landespolizei eine Freistellung, die es ihm bis heute ermöglicht, Handball professionell auszuüben.
Seit zwei Jahren spielt Max Horner beim TV Großwallstadt. Mit den Unterfranken befindet er sich derzeit im unteren Mittelfeld der Tabelle und will das Minimalziel Klassenerhalt so schnell wie möglich erreichen. Nach gut 100 Pflichtspieltoren in der Vorsaison stehen für ihn aktuell 52 Treffer zu Buche, neun davon in den beiden Partien gegen die HSG – u. a. dank seines wuchtigen Schlagwurfs aus der Distanz.
Zu seiner neuen Aufgabe, erneut die Nachfolge von Frieder Bandlow anzutreten, sagt Horner: „Natürlich sind das große Fußstapfen, denn Frieder macht es überragend. Kopieren werde ich ihn aber nicht – ich möchte meine eigenen Qualitäten einbringen. Ich habe auf jeden Fall große Hoffnung und großes Vertrauen, dass ich meinen Teil zum Erfolg beitragen kann.“
Der Fußballfan des FC Augsburg, der auch Sympathien für den FC Bayern hegt, ist generell sehr sportbegeistert. Er spielt Golf und Padel-Tennis, fährt gern Rad und freut sich besonders darauf, vor großer Kulisse in „wunderschönen Hallen“ zu spielen. „Bei der HSG spiele ich Handball auf Top-Level. Es wird wieder eine neue Erfahrung in einem neuen Umfeld und ich werde alles geben, um das Beste herauszuholen.“
Trainer Mark Bult sagt über seinen Neuzugang: „Max Horner ist mir nicht nur in den Spielen gegen uns sehr positiv aufgefallen. Er passt mit seinem kraftvollen und dynamischen Handball ideal zu unserem Spielstil und in unsere Mannschaft. Er ist sehr explosiv, trifft gute Entscheidungen und überzeugt durch seinen starken Charakter, der für uns enorm wichtig ist. Wir geben ihm die nötige Zeit, sich einzufinden, und sind davon überzeugt, dass er uns bald weiterhelfen wird. Mit Max Horner als einem schon etwas erfahreneren Spieler und Johannes Thiel als jungem Wilden haben wir auf der Position eine gute Kombination.“





