Auf eigenen Wunsch kehrt Maximilian Jaeger kurzfristig in seine Heimat zurück und schließt sich dem Drittligisten SG Schalksmühle-Halver an. Die SGSH Dragons, wie das Team sich nennt, tragen ihre Spiele nur gut eine halbe Stunde entfernt von Gummersbach aus, von wo der Linksaußen und seine Frau stammen. Mit Bedauern hat die HSG Nordhorn-Lingen dem Anliegen des fast 29-Jährigen trotz seines noch über die laufende Saison hinaus bestehenden Vertrages entsprochen.
„Wir können den persönlichen Wunsch von Max nachvollziehen und haben seinem Abgang deshalb schweren Herzens auch so kurzfristig zugestimmt. Bei seinem neuen Verein und für seinen weiteren beruflichen Werdegang wünschen wir ihm alles erdenklich Gute“, äußert sich HSG-Geschäftsführer Matthias Stroot.
Maximilian Jaeger war vor anderthalb Jahren aus Coburg zur HSG gekommen. In seinem ersten Jahr war er beachtliche 84-mal erfolgreich, wohingegen er in der laufenden Saison eher weniger zum Zuge kam (8 Tore). Inklusive DHB-Pokal verabschiedet sich Jaeger mit genau 100 Pflichtspiel-Treffern von der HSG.
Nach der Anfrage der Sauerländer haben mehrere Gründe zur Entscheidungsfindung geführt. So habe sein neuer Verein dem sympathischen und gerade auch bei den Anhängern sehr beliebten Familienvater eine über den Handball hinausgehende berufliche Perspektive aufgezeigt. Zudem leben nicht nur alle Großeltern des sechs Monate alten Söhnchens Theo in der Heimat, wohin die Jaegers nun früher zurückkehren als ursprünglich geplant. Bei den SGSH Dragons, die um den Klassenerhalt in der 3. Liga kämpfen, wird Maximilian auch wieder mit seinem Zwillingsbruder Felix sowie zum ersten Mal mit seinem älteren Bruder Philipp zusammenspielen.
„Nach über zehn Jahren im Profigeschäft fällt mir dieser Schritt nicht leicht, doch die Prioritäten haben sich etwas verschoben und für mich und meine Familie ist es jetzt eine perfekte Gelegenheit, die vieles einfacher macht. Ich bedanke mich bei allen, die dazu beigetragen haben, dass meine Familie und ich uns in Nordhorn, wo unser Sohn geboren wurde, so wohl gefühlt haben. Darauf, das HSG-Trikot zu tragen, war ich sehr stolz. In beiden Hallen mit der überragenden Unterstützung durch die Fans habe ich immer gern gespielt.“
Lieber Max, wir werden dich in bester Erinnerung behalten. Nochmals alles Gute für dich und deine Familie!





