Nichts zu holen in Potsdam: HSG verliert deutlich mit 23:34

Nichts zu holen in Potsdam: HSG verliert deutlich mit 23:34

14.03.2026

Nichts zu holen in Potsdam: HSG verliert deutlich mit 23:34

Unsere HSG Nordhorn-Lingen hat nicht an die über weite Strecken gute Leistung gegen Balingen anknüpfen können und beim Tabellenvierten die dritte Niederlage in Folge kassiert. Noch dazu fiel diese beim 23:34 deutlich aus, womit unser Team in der Tabelle auf Rang 6 abrutscht.

Der Reihe nach: Trainer Bult stand wieder nur ein dezimiertes Aufgebot zur Verfügung, wie zuletzt fehlten Hüter und Zintel. Gleichwohl umfasste der Kader des Gastgebers auch nur 13 Spieler. In Front ging unser Team nie, doch konnte die Führung der Potsdamer Adler bis zur 14. Minute immerhin stets wieder ausgleichen – es hieß 7:7. Bis zur 23. Minute stellte die Heimmannschaft das Resultat jedoch auf 15:10, als Bult zur Auszeit rief.

Die HSG kam kurzzeitig wieder heran, Potgeter warf sein erstes Zweitligator, doch beim Stand von 16:12 (25.) ereignete sich eine Schlüsselszene: Erlingsson stand bei einem Wurfversuch quer in der Luft, wurde gefoult, landete auf der linken Schulter und war sichtlich benommen. Er versuchte es noch einmal, doch konnte nicht mehr weiterspielen. Damit stand kein Mittelmann mehr zur Verfügung und die Rückraumspieler mussten sich diese Aufgabe teilen. Potsdam dagegen ließ sich auch von der kurz vor der Pause nochmals eingesetzten 3:3-Deckung nicht beirren und erhöhte auf 20:15 – Seitenwechsel.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit nahm die ohnehin schon hohe Fehlerzahl bei unserem Team noch zu. Der Gastgeber bestrafte dies konsequent und baute seinen Vorsprung weiter aus. Beim 27:18 (40.) drückte Trainer Bult den Time-Out-Buzzer erneut und appellierte eindringlich an die Einstellung seines Teams. Am Willen lag es im weiteren Verlauf dann auch sicher nicht, allein war heute für die HSG buchstäblich nichts zu holen. Potsdam blieb auf dem Gaspedal und führte schon in der 50. Minute mit 32:20. Bis zur Schlusssirene fielen nur noch fünf Treffer – Endstand 34:23 für die Adler, die in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen bleiben.

Marschall war mit fünf Toren bester HSG-Schütze, vor Wilhelm und Ruddat mit je 4. Bei Potsdam lagen der Rückraumrechte Paulnsteiner (7 von 7), Linksaußen Fuhrmann (8/5, 100 %) und Mittelmann Mahr (5) vorn. Die Torhüter waren diesmal kein Faktor, gleichwohl kamen die HSG-Keeper tatsächlich auf mehr Paraden als die der Adler. Die hohe Zahl von 15 technischen Fehlern fiel bei unserem Team dagegen deutlich negativer ins Gewicht.

Es bleibt der Dank an die treuen HSG-Auswärtsfans in der Potsdamer MBS Arena. Unsere Allesfahrer haben wieder halbe Urlaubstage und weite Fahrten auf sich genommen. Und so geht es weiter: Nach der Nationalmannschaftspause spielt die HSG Nordhorn-Lingen gegen die nächste Spitzenmannschaft. Am Freitag, den 27. März, gastiert der HC Elbflorenz im Euregium. Der Tabellendritte ist vorher noch am Sonntag zu Hause gegen Coburg gefordert.

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