Dresden am Freitag nächster schwerer Prüfstein für HSG

Dresden am Freitag nächster schwerer Prüfstein für HSG

25.03.2026

Dresden am Freitag nächster schwerer Prüfstein für HSG

Die letzten drei verlorengegangenen Partien gegen drei Topteams der Liga haben gezeigt, dass der Griff zu den Sternen für die HSG aktuell nicht möglich ist. Die personelle Situation bei unserer in der Hinrunde von Verletzungen weitgehend verschont gebliebenen Truppe ist zweifellos einer der Gründe dafür. Die Fans hoffen nach den Ausfällen von eminent wichtigen und erfahrenen Kräften wie Björn Zintel und Ian Hüter zumindest, dass die Verletzung von Elmar Erlingsson, der in Potsdam schlimm auf die Schulter gestürzt ist, nicht allzu gravierend ist.

Dass am Freitagabend um 20 Uhr mit dem HC Elbflorenz der aktuelle Tabellendritte im Euregium gastiert, macht die Herausforderung für die Rot-Weißen nur noch größer. Im Hinspiel Mitte Oktober hatte es in Dresden eine klare 22:34-Niederlage gegeben, als die HSG nie für einen Punktgewinn in Frage kam. Die mangelnde Wurfeffizienz (55 %), auch bei klaren Versuchen und Siebenmetern, wurde seinerzeit als einer der Gründe für die deutliche Niederlage ausgemacht.

Auch der Direktvergleich ist negativ: Von 13 Zweitliga-Begegnungen seit 2017 hat Nordhorn-Lingen bei zwei Remis sechs verloren. Der letzte Sieg liegt über drei Jahre zurück und datiert vom Februar 2023, als Tarek Marschall mit sechs Treffern erfolgreichster Werfer war. Die Vorzeichen sprechen also für das Team aus der sächsischen Landeshauptstadt, welches am Ende der Saison erstmals den Aufstieg in die DAIKIN Bundesliga schaffen will.

Schauen wir auf das Personal der Mannschaft des aus Leipziger Zeiten erstligaerfahrenen Coaches André Haber, der auch schon Junioren-Nationaltrainer war und in seiner dritten Saison beim HC Elbflorenz arbeitet. Spielmacher, Kapitän und Vereinslegende Sebastian Greß – seit 2015 dabei – ist der erfolgreichste Feldtorschütze der Liga (119). Linksaußen Julius Dierberg traf inklusive seiner 66 Siebenmeter noch häufiger, und im Hinspiel gegen die HSG war er der „Man of the Match“ (11/5). Der wurfgewaltige Timo Löser steuerte hier sechs Tore bei. Allerdings hat der Rückraumlinke verletzungsbedingt seit Mitte Februar nicht mehr gespielt.

Höchsten Ansprüchen genügen auch Akteure wie Seidler und Thümmler am Kreis sowie Petersen Norberg und Preußner im Rückraum, wo der verletzte Stavast zuletzt fehlte. Im Tor wechseln sich Marino Mallwitz und Robin Cantegrel ab. Jüngst wurde bekannt, dass die Verträge zweier weiterer etablierter Kräfte – Rechtsaußen Lukas Wucherpfennig sowie Rückraumspieler und Abwehrrecke Doruk Pehlivan – nicht verlängert werden.

In 2026 hat Elbflorenz die Spitzenspiele in Bietigheim und gegen Balingen verloren, doch anschließend in Potsdam gewonnen. Nach Siegen gegen Hagen und in Lübeck setzte es nach zwischenzeitlicher 8-Tore-Führung eine Niederlage beim in der Rückrunde auftrumpfenden TuS N-Lübbecke, bevor es vor der Länderspielpause zu einem knappen Sieg gegen Coburg kam. In der ausverkauften Dresdner Halle drehte die Heimmannschaft einen Pausenrückstand noch in einen Sieg. Mit ihrem konsequenten 7 gegen 6 im Angriff hatten es die Gäste dem Aufstiegsaspiranten lange schwer gemacht, der mit einem starken Keeper Cantegrel im Tor am Ende doch die Oberhand behielt.

Und noch ein Blick in die Statistik: Kein Team hat so viele Tore geworfen wie Dresden, schon Spieler haben mehr als 50 Treffer erzielt. Bei den Toren aus dem Feld kommt keine Mannschaft aus der 2. HBL auch nur annähernd an Elbflorenz heran, insbesondere der Rückraum ist extrem torgefährlich.

Unser Team hat also eine große Herausforderung zu bewältigen, doch mit Unterstützung der treuen HSG-Fans ist natürlich auch am Freitagabend gegen den HC Elbflorenz alles möglich. Wer nicht live im Euregium dabei sein kann, sei auf den Dyn Livestream verwiesen, der um 19:45 Uhr beginnt.

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