HSG am Gründonnerstag zu Gast beim VfL Lübeck-Schwartau

HSG am Gründonnerstag zu Gast beim VfL Lübeck-Schwartau

01.04.2026

HSG am Gründonnerstag zu Gast beim VfL Lübeck-Schwartau

In diesen Tagen, an denen bei der HSG einige Veränderungen in der Mannschaft sowie im Team hinter dem Team verkündet werden, geht es natürlich auch und in erster Linie um Handball. Nach dem so knappen wie spektakulären 32:31-Sieg gegen Elbflorenz sind die Top-4-Wochen für die HSG zwar vorbei, doch die Herausforderungen bleiben groß. Nächster Gegner in der heimischen Hansehalle ist am Donnerstag ab 19 Uhr der VfL Lübeck-Schwartau, welcher aktuell auf Platz 11 der Tabelle steht.

Und obwohl es zuletzt auch mit dezimiertem Personal zu zwei Punkten gereicht hat, hoffen nicht nur die Handballfreunde, die sich mit dem HSG-Fanbus auf den Weg in den hohen Norden machen, auf die Rückkehr des ein oder anderen verletzten Akteurs. Von den Rückraumspielern Zintel, Erlingsson und Hüter war nur der Letztgenannte am Freitag zu einem Kurzeinsatz gekommen.

Während also die Rot-Weißen das Ruder wieder herumgerissen haben, läuft es beim Traditionsclub von der Ostsee, der auch einen Tiger als Maskottchen hat, in 2026 noch gar nicht rund. Von acht Partien gingen sieben verloren. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass sämtliche Gegner – einschließlich der HSG am Donnerstag – zu den Top-10 der Liga gehörten. So gab es Anfang März eine Buzzer-Beater-Niederlage gegen Dresden (nach +2 zwei Minuten vor Schluss) und darauf den bislang einzigen Sieg in Hüttenberg. Personell geschwächt, setzte es im letzten Heimspiel vor mit 2.100 Zuschauern ausverkaufter „Hansehölle“ eine Niederlage gegen den TuS N-Lübbecke. Die unter ihrem neuen Trainer auftrumpfenden Ostwestfalen sind am Ostersamstag übrigens zu Gast in Lingen.

In Coburg war für die Blau-Weißen am vergangenen Sonntag dann auch nichts zu holen, am Ende stand eine 34:40-Pleite. Wie die HSG hatte der VfL gerade im Rückraum wieder einige Ausfälle zu kompensieren. Spielmacher Magnus Holpert fehlte genauso wie der zweitbeste Assistgeber der Liga, Janik Schrader, der im Sommer nach neun Jahren in Schwartau zum BHC wechseln wird. Hinzu kam die Verletzung des in den Spielen davor gut performenden Oliver Juhl, sodass der VfL-Rückraum extrem ausgedünnt war, wo dann zeitweise Rechtsaußen Nadav Cohen zum Einsatz kam. Trotzdem fand Trainer David Röhrig, der seit 2022 im Amt ist, auch lobende Worte für sein Team, dem am Schluss die Kräfte ausgegangen waren.

Durchschnittlich 31,4 Treffer pro Spiel sind ein sehr guter Wert für den VfL. Neben den schon genannten Akteuren gehören der Däne Einar Nickelsen (Rückraum Mitte) als zweitbester Feldtorschütze der Liga sowie Rechtsaußen Paul Holzhacker zu den Schlüsselspielern, ferner der Rückraumlinke Ole Hagedorn sowie Linksaußen Jan-Erik Speckmann. Abwehrchef ist Ole Schramm, im Tor wechseln sich Nils Conrad und Mark Ferjan ab.

Im Direktvergleich liegt Nordhorn-Lingen vorn, das in 25 Zweitliga-Begegnungen seit 2011 13-mal gewann. Der 27:26-Erfolg im Hinspiel Ende Oktober in Lingen war nach einem Negativlauf der Auftakt von zehn Siegen in Folge für die HSG. Nachdem die Gastgeber Mitte der zweiten Halbzeit schon mit sechs Toren geführt hatten, kam Schwartau nochmals heran und hielt die Partie bis in die Schlusssekunden offen. Van der Merwe hielt seinerzeit 15 Bälle (44 %), Bandlow, Erlingsson und Ruddat sowie Schrader und Holzhacker (6 von 6 Siebenmetern) warfen die meisten Tore. Der letzte HSG-Erfolg in Lübeck datiert übrigens vom Herbst 2022, als Tarek Marschall schon mitmischte, aber Samuel Lindberg und Jaime Fernandez die Sieggaranten waren.

Im Voraus ein Dank an unsere Anhänger, die sich entweder im Fanbus oder privat auf den Weg in Richtung Ostsee machen (von Nordhorn ca. 330 km). Für die Daheimgebliebenen beginnt der Dyn Livestream um 18:45 Uhr.

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