Nichts zu holen an der Ostsee: HSG verliert 24:29 in Lübeck

Nichts zu holen an der Ostsee: HSG verliert 24:29 in Lübeck

Nichts zu holen an der Ostsee: HSG verliert 24:29 in Lübeck

Bei der 24:29-Niederlage beim VfL Lübeck-Schwartau konnte die HSG Nordhorn-Lingen nicht an die zuletzt gezeigte Performance gegen Dresden anknüpfen. Nur in der Anfangsphase sowie in den Minuten nach der Pause agierte unser Team so, dass ein Punktgewinn in Aussicht stand.

Bei den Gastgebern fehlten mit Schrader und Juhl im Rückraum weiterhin zwei wichtige Akteure, dafür war Spielmacher Holpert wieder an Bord. Hüter, Erlingsson und Zintel standen wieder im HSG-Aufgebot, Letzterer gehörte auch zur Anfangsformation. Beeindruckend: Vor dem Spiel zeigten die rund 50 Auswärtsfans eine spektakuläre Choreografie – danke an unsere Allesfahrer von der Äppler Crew, die Rote Wand und alle anderen, die dazu beigetragen haben. Und dann ging’s los.

Der Start gelang (0:2), doch in Überzahl ging die Führung wieder verloren (3:2; 6.). Als es 5:5 stand, hatten die Rot-Weißen schon vier freie Würfe und einen Siebenmeter vergeben (17.). Und es kam noch schlimmer für die Gäste: Insbesondere VfL-Torhüter Ferjan (zur Pause 53 %) wuchs über sich hinaus, und auf der Gegenseite zeigte mit Nickelsen der zweitbeste Feldtorschütze der Liga sein Können. Beim 7:5 hatte er so viele Treffer erzielt wie das ganze HSG-Team, dem zwischen der 17. und 29. Minute nur ein einziges Tor gelang. Die mangelnde Wurfeffizienz trotz gut herausgespielter Chancen sollte bis zum Schluss das Hauptmanko der Rot-Weißen bleiben.

Nach einer Auszeit beim Stand von 9:6 nahm Trainer Bult personelle Wechsel vor und stellte auf 7-gegen-6 um, doch am Spielverlauf änderte sich zunächst nichts. Immerhin: Das mit viel Energie agierende Schwartauer Team vergab vom Siebenmeterstrich die Chance zum +6 und unsere Mannschaft kam durch Kreisläufertore von Wilhelm und Sokolic (erster Saisontreffer) kurz vor dem Wechsel auf 11:8 heran. Die Hoffnung lebte noch.

Den ersten Minuten der zweiten Halbzeit drückte der gegen Dresden überragende Gentzel seinen Stempel auf. Mit drei Toren trug er zum Zwischenstand von 14:13 bei (37.) . Die weiterhin und bis zum Schluss im 7:6 angreifende HSG war nun effizienter und wieder dran – allerdings nur kurz, denn Schwartau konterte mit einem 4:0-Lauf. Nach dem 18:13 ins leere Tor schwor Mark Bult sein Team noch einmal ein (41.). Gleichwohl: Es nützte nichts, denn der vorn konsequente Gastgeber mit einem weiter starken Rückhalt im Kasten baute seinen Vorsprung sogar noch aus.

Das 25:19 durch den ins Spiel gekommenen van Berlo bedeutete das einzige HSG-Tor von der sonst so starken Außenposition (56.). Mit dem Tempospiel war auch eine weitere Stärke der Rot-Weißen in dieser Partie kein Faktor. Wenigstens konnte unser Team, das zwischenzeitlich mit acht Toren zurücklag, die Niederlage am Schluss noch in Grenzen halten: 24:29 hieß es nach sechzig Minuten.

Die Statistik wies Erlingsson am Ende als erfolgreichsten HSG-Werfer aus (5), es folgten Wilhelm und Gentzel (je 4). Beim VfL, der seinen ersten Heimsieg in 2026 feierte, warf Nickelsen acht Tore, Keeper Ferjan kam auf 15 Paraden.

Danke an alle HSG-Anhänger, die unser Team vor Ort unterstützt haben – nach Anreise mit dem eigenen PKW oder im Fanbus. Dafür geht nochmals ein großes Dankeschön an die Autohaus-Gruppe Senger und die Grafschafter Eisenbahn AG. Die nächste HSG-Partie findet wieder zu Hause statt, nämlich am Samstag, den 11. April, um 19:30 Uhr, in der EmslandArena gegen den TuS N-Lübbecke. Die Ostwestfalen schlugen am Abend Coburg mit 28:26 und holten damit nach einer schwachen Hinrunde den siebten Sieg im neunten Spiel in 2026.

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