HSG am Samstag in Dormagen gefordert

HSG am Samstag in Dormagen gefordert

20.02.2026

HSG am Samstag in Dormagen gefordert

Nach dem Ende der Siegesserie im Heimspiel gegen Hagen reist die HSG Nordhorn-Lingen am Samstag zum TSV Bayer Dormagen. Die Partie beim mit 12:26 Punkten sechs Zähler vor dem ersten Abstiegsrang platzierten Tabellen-15. beginnt um 18 Uhr im TSV Bayer Sportcenter. Die 65.000-Einwohner-Stadt im Kreis Neuss liegt etwas weniger als 200 km von Nordhorn entfernt.

Die letzten beiden Begegnungen in Dormagen hat die HSG gewonnen, und auch das Hinspiel Mitte September konnte unser Team mit 30:27 für sich entscheiden. Seinerzeit blieb die Partie trotz einer über die ganze Spieldauer andauernden Führung bis in die Schlussminuten hinein spannend. Frieder Bandlow und Oscar Gentzel hießen letztlich die erfolgreichsten Schützen in Rot-Weiß. Insgesamt blieb die HSG in 26 Begegnungen seit 1999 16-mal siegreich.

Wie die Personalsituation bei unserer Mannschaft aussehen wird, war Mitte der Woche noch offen. Jaris Tobeler und Ian Hüter, die wegen eines Schlags gegen den Kopf in Großwallstadt bzw. wegen Rückenproblemen am vergangenen Sonntag fehlten, haben das Training wieder aufgenommen, doch ihr Einsatz stand zuletzt noch nicht fest. Dabei brennt insbesondere unser deutsch-amerikanischer Rückraumspieler auf sein Comeback, denn Ian Hüter spielte seit seiner Jugend und bis 2024 beim TSV.

Die allermeiste Zeit stand er gemeinsam mit seinem älteren Bruder Patrick auf der Platte, der im letzten Sommer zwar seine Karriere beendet hat, sich aber weiterhin bei den Blau-Weißen fit hält. Im März werden beide im Rahmen des Golden-League-Turniers für die US-amerikanische Nationalmannschaft in Kopenhagen u. a. auf den frisch gekürten Europameister treffen. Der aus Neuss stammende Ian Hüter freut sich sehr darauf, am Samstag Familie, viele Freunde und Bekannte in der Halle zu treffen, und gibt zu, mit Blick auf die Partie „ein leichtes Kribbeln im Bauch“ zu fühlen. Und natürlich kennt er die Stärken des Gegners genau, der für seine extrem schnelle Spielweise bekannt ist: „Sie gehen in der ersten und zweiten Welle Vollgas nach vorn, spielen sehr 1:1-bezogen und attackieren kompromisslos.“

Und damit sind wir bei der Performance des TSV in dieser Saison: Nachdem sich das Team des gerade einmal 31 Jahre alten Trainers Julian Bauer am letzten Spieltag der Vorsaison mit einem Sieg in Nordhorn den endgültigen Klassenerhalt gesichert hatte, sollte dieser auch diesmal wieder möglichst frühzeitig erreicht werden. Bis dato stehen jedoch erst fünf Saisonsiege zu Buche. Bemerkenswert: In den Heimspielen gegen die Spitzenteams aus Balingen und Dresden konnte Dormagen jeweils in den Schlusssekunden einen Sieg bzw. ein Remis feiern. In 2026 gingen dagegen beide Spiele verloren, zuletzt in Ferndorf ganz knapp, davor zu Hause gegen N-Lübbecke mit minus-4.

Zu den absoluten Schlüsselspielern beim TSV gehören die Kapitäne Peter Strosack (Rechtsaußen und 7-Meter-Schütze) und Christian Simonsen (Torwart), dazu der torgefährliche Rückraumrechte Finn Schroven, welcher gleichzeitig der drittbeste Assistgeber der Liga ist. Zu nennen sind zweifellos auch der 20-jährige Spielmacher Luca Krist und insbesondere der ebenso junge Kreisläufer Jan Schmidt, welcher kürzlich mit einem Zweitspielrecht für den HSV Hamburg ausgestattet worden ist, zu dem er im Sommer ohnehin wechselt. Kaj Kriescher ist belgischer Nationalspieler, Julius Hein läuft für die deutsche U21 auf. In dem extrem jungen TSV-Team ist kein Feldspieler außer Routinier Strohsack vor dem Jahr 2000 geboren.

Wir freuen uns auf die Partie und bedanken uns im Voraus herzlich für die Unterstützung der HSG-Fans vor Ort. Die Daheimgebliebenen können das Spiel wie immer im Dyn Livestream verfolgen, der um 17:45 Uhr beginnt.

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