HSG am Freitag in Coburg gefordert

HSG am Freitag in Coburg gefordert

Wieder knifflig: HSG am Freitag in Coburg gefordert

Mark Bult und seine Mannschaft tun alles dafür, die Spannung und die Stimmung im sich nach der Saison verändernden Team hochzuhalten. Zuletzt gelang das gut: Dem Sieg gegen Elbflorenz folgten eine trotz Niederlage passable Leistung in Schwartau sowie ein hart erarbeiteter und dafür von annähernd 3.000 Zuschauern umso mehr bejubelter Erfolg gegen den zuvor fünfmal nacheinander siegreichen TuS N-Lübbecke.

Rang 6 mit 34:20 Punkten sind ein gutes Zwischenresultat, und der Trainer hat angekündigt, mit seinen Jungs noch höher klettern zu wollen, was durchaus im Bereich des Möglichen liegt. Zum Vergleich: Vor einem Jahr stand die HSG schlechter da, rangierte mit 28:26 Punkten zwar ähnlich auf Position 7, wies jedoch nur sechs Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf.

Und damit sind wir beim nächsten Gegner unseres Teams, denn aktuell weist der HSC 2000 Coburg genau diesen Punktestand auf. In der laufenden Spielzeit bedeutet das mit Rang 8 eine Platzierung jenseits von Gut und Böse – die Ausgangssituation der Gelb-Schwarzen ist also durchaus mit der von den Rot-Weißen vergleichbar. Am Freitag, wenn übrigens ein kompletter Spieltag stattfindet, ist in der Partie zweier Mannschaften ohne den größten Druck somit alles drin. Schauplatz ist die HUK-COBURG Arena um 19:30 Uhr.

Die Oberfranken trafen zuletzt immer vorab auf die HSG-Gegner. So ging es auch nacheinander gegen die Top-4 der Liga, als Coburg jedoch keinen Punktgewinn schaffte. Es folgten – umgekehrt als bei uns – ein klarer Sieg gegen Schwartau sowie eine Niederlage in Nettelstedt. Aufhorchen ließ das Team dann am letzten Sonntag, als ein überzeugender 36:30-Auswärtssieg in Hüttenberg gelang.

Dieser Sieg freute die Schwarz-Gelben umso mehr, weil sie einmal mehr große personelle Sorgen zu verkraften hatten, insbesondere im Rückraum geschwächt waren und auch Nachwuchsspieler zum Einsatz brachten. Allein mit Lisac und dem im Sommer nach Lemgo wechselnden Valkovskis fehlten in Hüttenberg fast 200 Tore. Zumindest der Erstgenannte wird auch gegen die HSG nicht dabei sein können. Kapitän Knauer verließ in der zweiten Hälfte verletzt das Spielfeld. Zum Matchwinner wurde der 2,00 m große italienische Nationalspieler Helmersson (Rückraum Mitte), der auf 20 Torbeteiligungen kam. Der griechische Keeper Boukovinas – mit 259 Paraden knapp vor Kristian van der Merwe auf Platz 3 im Torhüter-Ranking der 2. HBL – hielt 14 Bälle.

Wie die HSG agiert Coburg gern im Sieben-gegen-Sechs. Auffällig ist ferner die Performance am Kreis. Mit den körperlich äußerst robusten Röller, Bis und Kontrec ist das Team nicht nur in der Abwehr resolut, sondern auch extrem torgefährlich. Respektabel sind auch jeweils über 70 Feldtore der Außen Krone und Schmidt. Genauso wie Valkovskis und auch Helmersson wird der polnische Spielmacher Ossowski den Club im Sommer verlassen. Bleiben wird dagegen der niederländische Trainer Anel Mahmutefendic, der bei seiner Vertragsverlängerung im Winter nochmals das Ziel bekräftigt hatte, im Jahr 2030 erstklassig zu sein.

Im Hinspiel gegen Coburg Mitte November setzte sich die HSG nach zwei unterschiedlichen Halbzeiten in Lingen mit 30:26 durch. Nach einem 16:17-Pausenrückstand führte eine Leistungssteigerung inklusive eines 7:0-Laufs nach der Pause zu einem in der EmslandArena lautstark umjubelten 30:26-Erfolg. Maximilian Lux mit acht Toren sowie Elmar Erlingsson waren die erfolgreichsten Schützen bei der HSG, Luca Tschentscher parierte in der zweiten Halbzeit neun Würfe (50 %).

Im Direktvergleich seit 2014 steht es im Übrigen 11:8 für Nordhorn-Lingen, die auch ihr letztes Auswärtsspiel in Coburg Ende 2024 gewinnen konnte. Damals waren Erlingsson und Marschall jeweils sechsmal erfolgreich. Genügend gute Omen gibt es also, und wir drücken Mark Bult und seinem Team die Daumen. Unseren Auswärtsfans sagen wir im Voraus herzlichen Dank für ihren Support. Die Daheimbleibenden seien wie immer auf den Dyn Livestream verwiesen, der am Freitag um 19:15 Uhr beginnt.

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